Ausbildung & Seminare

Seminare – Hufkurse

Unsere Seminare zur Hufkunde inklusive der ganzheitlichen Zusammenhänge von Hufbearbeitung mit der Huf- und Pferdegesundheit finden regelmäßig, wahlweise 1- oder 2-tägig, am HTA Weserlauf Ausbildungszentrum statt. Die Hufkurse sind für Pferdehalter-innen geeignet und auch für alle Fachmenschen rund ums Pferd. Wir freuen uns über das zunehmende Interesse an den wichtigen fachlichen Infos zur ganzheitlichen Hufgesundheit, Prophylaxe- und Rehabilitationsmaßnahmen.

Diese Huf-Info-Tag(e)  sind auch bei Ihnen vor Ort möglich. Sie können für Ihre Stallgemeinschaft oder Ihren Verein ein Hufseminar für eine Mindestteilnehmerzahl von 8 Personen organisieren. Nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf.

Der Besuch eines Huf-Info Grundlagen-Seminars dient gleichzeitig als sinnvolle Basis in der Entscheidungsfindung zu einer Profiausbildung in Hufpflege nach ganzheitlichen Grundsätzen.

Seminar-Angebot

1. Huf-Info-Tag: Theorie

Immer mehr Pferde leiden an Huferkrankungen. Sie beginnen oft mit wiederkehrenden unklaren Lahmheiten und Muskelverspannungen, mit Stolpern oder der Tatsache, dass Barhuflaufen nicht funktioniert, mit Rittigkeitsproblemen. „Plötzlich“ treten dann ernstere Probleme auf, Fesselträger -, Hufrollendiagnosen, chronische Hufrehe, Spalten und Risse in der Hufkapsel, Hornsäulen und Arthrosen etc.etc. . Der Organismus der Pferde kann die Probleme nicht mehr kompensieren. Folgen dann Maßnahmen, die eine physiologische Hufbearbeitung außer acht lassen und vornehmlich bemüht sind, die Symptome zu therapieren, treten nach anfänglicher Verbesserung und scheinbarer Befreiung von Schmerzen, die ursächlichen Beschwerden später oft noch deutlicher auf. Denn häufig sind die tatsächlichen Ursachen für die Lahmheiten nicht behoben. Vielfach enden solche Entwicklungen mit der Diagnose „austherapiert“.

Probleme im Bewegungsapparat oder im Stoffwechsel wirken sich wechselseitig ebenso auch auf die Hufgesundheit aus.

Natürlich stehen nicht alle Probleme der Pferde mit unphysiologischen Hufsituationen im Zusammenhang.  Aber, viele!  Deutlich mehr, als allgemein vermutet wird. Daher, ist es für alle Menschen, die Pferde begleiten, Pferdehaltende, Therapeuten und alle Fachmenschen rund ums Pferd sinnvoll und spannend, sich unter ganzheitlicher Blickrichtung im Thema Hufgesundheit, Prophylaxe und Rehabilitation weiterzubilden.

Neben einer eingehenden Beschäftigung mit dem Aufbau des Hufes und den komplexen Zusammenhängen mit dem Organismus, dem Bewegungsapparat, dem Stoffwechsel, der Ernährung und Haltung, geht es um die Prophylaxe, aber auch um Therapiemöglichkeiten von „Hufkrankheiten“, wie z.B. Kapselhornrissen, Diagnosen des Bereich „Hufrolle“ und Hufrehe.
  • Anatomie und Biomechanik der Hufe
  • wechselseitige Beeinflussung Hufgesundheit und Pferdegesundheit
  • Hufbearbeitungs- und Therapiemaßnahmen, abgeleitet aus den anatomischen und biomechanischen Grundlagen
  • Therapiemöglichkeiten von „Hufrolle“, Hufrehe, Kapselbrüchen, erweiterter weißer Linie etc….
Ziel des Kurses ist es, die Zusammenhänge der Hufe und der Pferdeanatomie zu begreifen, viele Dinge im Bereich Hufbearbeitung und Behandlung besser einschätzen zu können, Entscheidungen zu anstehenden professionellen Bearbeitungen oder Therapien mit eigenem theoretischem Hintergrundwissen treffen und begleiten zu können.
 
2. Huf-Info-Tag: Praxis-Übungen

An diesem Tag steht nach einer kurzen Theorieeinheit zum Praxistag das Sammeln eigener Erfahrungen im Umgang mit Werkzeug im Mittelpunkt. Am „toten“ Kadaver-Huf können eigene Versuche der Messerführung und Raspeltechnik geschnuppert werden. Außerdem analysieren und untersuchen wir den toten Huf, um die gelernte Anatomie auf den Huf übertragen zu können. So wird am Ende des Tages jeder die Hufe nicht mehr als reine „Hornkapsel“ betrachten, sondern beginnen, sich wie mit einem „Röntgenblick“ auch die inneren Strukturen vorstellen zu können. Das wird ein ganz neues Verständnis dem Huf und seiner Leistungsfähigkeit gegenüber bewirken. Dieser Praxistag bleibt ein “Schnupper- und Grundlagentag” und befähigt nicht zu einer professionellen Hufbearbeitung.

Kosten :

1. Tag:       155,00 €

2. Tag:       160,00 €  inkl. Leihwerkzeug und Kadaverhufe

1.+ 2.Tag:  280,00 €

 
Termine für 2020 hier am HTA Weserlauf:
  • Sa/So 14.03. / 15.03.
  • Sa/So 04.07. / 05.07.
  • Sa/So 17.10. / 18.10.

jeweils von 10 Uhr bis etwa 17.30 Uhr

Anmeldungswünsche ganz einfach über nebenstehendes Buchungsformular.

1. Huf-Info-Tag “Hufrolle”: Theorie

Diagnose „Hufrolle“. Solche eine zunächst erschütternde Diagnose trifft die Pferdehalter-innen meistens nach einer bereits längerfristigen Lahmheitsgeschichte. Unterschiedliche, allgemein als „Hufrollen-Diagnose“ beschriebene Krankheitsverläufe des Pferdes gelten derzeit nach konventionellen Maßstäben immer noch als kaum heilbar, maximal als  – sogenannt -„Nutzungs“- verlängernd  therapierbar. Viele Pferdehalter-innen stehen nun erstarrt vor vielen Fragen.

Erfreulicherweise setzt sich die Erfahrung immer mehr durch, dass es mit einem fokussierten Blick auf die Hufsituationen und, falls nötig, auf die ganzheitlichen Wechselbeziehungen von Körper und Hufsituation vielzählige, dauerhafte Reha-Erfolge zu verzeichnen gibt.

Diese Zusammenhänge wollen wir in diesem Spezial-Seminar aufklären.

Wir klären im Seminar, was bedeuten “Hufrolle”-Krankheiten, welche Konsequenzen hat eine Diagnose, wie sehen die Heilungschancen aus nach standardisierten Therapiemaßnahmen, welche huftherapeutischen Möglichkeiten bestehen?

Zunächst ist es für alle Teilnehmenden nötig, ein Grundwissen  zur Anatomie, zur Histologie und Biomechanik der Hufe, bzw. des Pferdes zu erlernen. Das ist unerlässlich, um die Abläufe im Zusammenhang mit unterschiedlichen Hufrolle-Befunden verstehen zu können.

Darauf bauen die Themenschwerpunkte der Hufrolle-Info-Tage:

– Welche Lahmheitsmerkmale treten auf?

– was wurde wo diagnostiziert?

– was bedeutet die Diagnose im speziellen Bereich der Hufsituation aber auch im ganzheitlichen Zusammenhang?

– welche möglichen Vorgeschichten haben sich schleichend, evtl gleichzeitig, zu einer Diagnose entwickelt und warum?

– Besprechung unterschiedlicher Therapiemöglichkeiten und -verläufe, wann sind welche Maßnahmen sinnvoll, was ist wann nach huf-heilpraktischer Betrachtung nicht sinnvoll.

– welche hufbearbeitenden Maßnahmen und Reha-Verläufe sind erfahrungsgemäß zielführend für Hufgesundheit?

Auch schwere Hufrollenerkrankungen sind keine, aus heiterem Himmel, gefallenen Probleme. Sie zeigen Vorboten. Auch auf diese  Zeichen gehen wir im Kurs ein und besprechen die ganzheitlichen Zusammenhänge.

Für Interessierte, die bereits an den Huf-Info-Tagen teilgenommen haben, ist die Teilnahme an diesem Spezial – Seminar nicht überflüssig. Ganz im Gegenteil, das Verständnis wird durch die anfängliche Wiederholung der anatomischen Zusammenhänge deutlich intensiver sein.

 
2. Huf-Info-Tag “Hufrolle”: Praxis-Übungen

Nachdem am Vortag die Theorie zu den unterschiedlichen “Hufrolle”- Erkrankungen  vorgestellt und Therapie- bzw. Bearbeitungsmaßnahmen besprochen wurden, steht am Praxistag auch das Sammeln eigener Erfahrungen im Mittelpunkt. Die Teilnehmer-innen können selber aktiv werden oder als Zuschauer beobachten. Es wird am „toten“ Kadaver-Huf die Problematik “Hufrolle” erarbeitet. Wir analysieren und “untersuchen” Kadaverhufe, um die gelernte Anatomie auf den Huf übertragen zu können. So werden die Teilnehmer-innen die Krankheiten rund um die “Hufrolle” von innen heraus verstehen und beginnen, sich wie mit einem „Röntgenblick“ auch die krankmachenden Zusammenhänge der inneren Strukturen vorstellen zu können. Das wird ein ganz neues Verständnis dem Huf und seinen Krankheiten, aber auch den Regenerationsmöglichkeiten gegenüber bewirken.

Dieser Praxistag bleibt ein “Schnupper- und Grundlagentag” und befähigt nicht zu einer professionellen Hufbearbeitung.

Kosten :

1. Tag:       185,00 €

2. Tag:       210,00 €  inkl. Leihwerkzeug und Kadaverhufe

1.+ 2.Tag:  355,00 €

 
Termine für 2020 hier am HTA Weserlauf:
  • Sa/So 25.07. / 26.07.

jeweils von 10 Uhr bis etwa 17.30 Uhr

Anmeldungswünsche ganz einfach über nebenstehendes Buchungsformular.

1. Huf-Info-Tag “Hufrehe”: Theorie

Was ist Hufrehe, wie kann es zu Hufrehe kommen, wie wird sie diagnostiziert, welche Konsequenzen hat die Diagnose, wie sehen die Heilungschancen aus, welche huf-heilpraktischen Möglichkeiten bestehen.

Zunächst ist es für alle Teilnehmenden nötig, ein Grundwissen  zur Anatomie, zur Histologie und Biomechanik der Hufe, bzw. des Pferdes zu erlernen. Das ist unerlässlich, um die Abläufe bei einer Hufrehe verstehen zu können.

Darauf bauen die Themenschwerpunkte des Hufrehe-Info-Tages:

– die möglichen Ursachen für Hufrehe ?

– was passiert bei Hufrehe im Huf und im Pferdekörper, bei einer akuten Rehe, bei einer chronischen Rehe?

– die Besprechung unterschiedlicher Therapien, wann sind welche Maßnahmen sinnvoll, was ist wann nicht sinnvoll. Hier geht es vor allem auch um Symptombehandlung oder gar Symptomausschaltung und nötige Ursachenbehandlung.

– Auswirkungen der bestehenden Hufsituation zu Beginn der Entstehung einer Reheform

– ein großer Schwerpunkt wird sein, die Prophylaxemöglichkeiten zur Vermeidung einer akuten Rehe, bzw. zur Verhinderung einer chronischen Rehe zu besprechen. Das bezieht sich auf alle beteiligten Faktoren wie Stoffwechsel, Haltung, Futter etc etc….

Hufrehe kommt in den meisten Fällen nicht aus heiterem Himmel. Es ist für alle Pferdehalter-innen sinnvoll, sich über diese „Vorboten“ zu informieren. Die Erkenntnisse zur Entstehung und zu den Therapiemöglichkeiten von unterschiedlichen Ausprägungen von Hufrehe sind gewachsen. Und es ist wichtig, dass alle Pferdehaltende vorbereitet sind, um eventuell eine mögliche Disposition (eine organische, psychische oder lebensgeschichtlich erworbene Anfälligkeit für die Ausbildung einer Krankheit) zu erkennen  oder akute Maßnahmen im Falle des eingetretenen Desasters begleiten zu können. Das erleichtert den Umgang mit der Situation und unterstützt eine schnellere mögliche Reha, bzw. Vermeidung von Rückfällen.

2. Huf-Info-Tag “Hufrehe”: Praxis-Übungen

Nachdem am Vortag die Theorie zu den möglichen ”Rehe”- Erkrankungen  vorgestellt und Therapie- bzw. Bearbeitungsmaßnahmen besprochen wurden, steht am 2.Tag die Verknüpfung des gewonnenen theoretischen Wissen mit den Strukturen und Geweben der Hufe im Mittelpunkt. Die Teilnehmer-innen können selber aktiv werden oder als Zuschauer beobachten. Es wird am „toten“ Kadaver-Huf die Problematik “Hufrehe” erarbeitet. Wir analysieren und “untersuchen” Kadaverhufe, um die gelernte Anatomie auf den Huf übertragen zu können. So werden die Teilnehmer-innen die Auswirkungen der Krankheit “Hufrehe”  verstehen und beginnen, sich die krankmachenden Zusammenhänge der hufinneren Strukturen vorstellen zu können. Das wird ein ganz neues Verständnis dem Huf und seinen Krankheiten, aber auch der Regenerationsmöglichkeiten gegenüber bewirken.

Für Interessierte, die bereits an den Huf-Info-Tagen teilgenommen haben, ist die Teilnahme an diesem Spezial – Seminar nicht überflüssig. Ganz im Gegenteil, das Verständnis wird durch die anfängliche Wiederholung der anatomischen Zusammenhänge deutlich intensiver sein.

Kosten :

1. Tag:       185,00 €

2. Tag:       210,00 €  inkl. Leihwerkzeug und Kadaverhufe

1.+ 2.Tag:  355,00 €

 
Termine für 2020 in Gandesbergen hier am HTA Weserlauf:
  • Sa 25.04. / So 26.04.

jeweils von 10 Uhr bis etwa 17.30 Uhr

Anmeldungswünsche ganz einfach über nebenstehendes Buchungsformular.

Für alle Absolventen unserer Ausbildung “orthopädische Huf-Heilpraktik” bieten wir jährlich 2 Termine zur Weiterbildung an.

Gerne könnt ihr natürlich an beiden Terminen teilnehmen.

Die Umsetzung der huftherapeutischen Kompetenzen entwickelt sich durch Erfahrung und stetige Praxis immer weiter. Das ist ein dauerhafter Prozess, der nach Abschluss der Ausbildung, wie in jedem Beruf, erfreulicherweise nicht endet, vielmehr erst richtig beginnt. Nach der Prüfung ist vor der Meisterschaft. Und auf diesem Weg stehen wir für alle mit unseren Möglichkeiten und beratendender Unterstützung bereit.

Fort- oder Weiterbildung bedeutet zum einen natürlich ständiges, allgemeines Lernen in der umfangreichen “Hufwelt”, bedeutet Überprüfen des bisherigen eigenen Wissenstandes, das Verbinden unterschiedlichster Ansätze. Zum anderen dient Auffrischung und Vertiefung sowie das Sammeln weiterer Erkenntnisse in der ganzheitlichen Huf-Heilpraktik der Intensivierung und der Selbstkontrolle des bisher Gelernten in der Huf-Heilpraktik. So können spezielle theoretische Themen konkretisiert werden, Hufkrankheiten detailliert als Therapiefallbesprechungen mit Rehabilitationsverläufen durchgesprochen werden oder auch Arbeitsschritte-Zielplanungen und die konkrete Schneidepraxis durchleuchtet und “up-ge-datet”  werden. Alles dient der verbindenden Verinnerlichung aller Fähigkeiten, gibt Sicherheit und fördert Weitsicht.

Wir freuen uns auf kollegiale „get-together”-Tage, voll mit Informationen, für Austausch und als ein Forum bei Themen unterschiedlichster beruflicher Art. Außerdem freuen wir uns natürlich viele von Euch auch wieder einmal persönlich zu sehen. 

Die wichtige Praxis kommt wie immer auch nicht zu kurz, am Kadaverhuf sowie am Pferd.

Kosten :

1. Tag:       150,00 €  inkl.  Kadaverhufe

 
Termine für 2020 hier am HTA Weserlauf:
  • Sa 09.05.
  • Sa 21.11.

jeweils von 9 Uhr bis etwa 18.00 Uhr

Anmeldungswünsche ganz einfach über nebenstehendes Buchungsformular.