Therapie-Basis

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ganzheitliche Huf- & Pferdegesundheit

Im Rahmen der ganzheitlichen Gesundheit von Pferden, Ponys und Esel sind wir besonders auf Probleme in Verbindung mit Hufkrankheiten und dem Bewegungsapparat spezialisiert. Hier ergeben sich häufig direkte Zusammenhänge in wechselwirkenden Richtungen, so dass unsere huf-heilpraktischen und integrativ osteopathischen Ansätze sich optimal ergänzen.

„Ganzheitlich“ ist zwar beinah schon ein überstrapazierter Begriff, doch  die Hufgesundheit, wie auch die optimale Funktionalität im Bewegungsapparat, sind einfach von vielen Faktoren beeinflusst. Erfahrungsgemäß werden diese Abhängigkeiten auch heute immer noch nicht wirklich als gegeben verstanden. Detail-Fokussierung und Notfallversorgung sind wichtige Elemente in der Medizin. Spätestens in chronischen Krankheitssituationen ist es nach unserer Betrachtung jedoch essentiell, einen breiten Überblick möglicher Zusammenhänge zu gewinnen, um tatsächliche Gesundheit (wieder) erlangen zu können. Eine sogenannt „holistische“  Betrachtung oder Ursachensuche und -findung ist oft nötig, um eine langfristige Problemlösung im Sinne von Gesundung  und Selbstheilung des Systems zu starten.

Ein Körpersystem, dass bereits chronische Krankheitsverläufe zeigt, ist immer durch eine unerkannte Phase von Schwächung gelaufen.

Hufsituationen, Bewegungsapparat und beteiligter Stoffwechsel greifen immer mehr oder weniger ineinander. Es ist daher sinnvoll, in kranken Situationen, vordergründige Symptome und eigentliche Ursachen zu differenzieren.

Schleichende, negative Veränderungen im Hufzustand bleiben im Alltag zunächst oft unbemerkt oder gelten „vermeintlich“ als nicht veränderbar. Und leider ist die Unterscheidung von gesunden oder (beginnend) kranken Hufen für die meisten schwer zu leisten. Pferde als Flucht-, Lauf- und Beutetiere können sich für Feinde sichtbare Schwächen nicht leisten und sie äußern sich zudem von Pferd zu Pferd unterschiedlich. So werden sie nicht immer im richtigen Zusammenhang verstanden und es können unter Umständen Diagnosen und entsprechende Maßnahmen erstellt werden, die am ursächlichen Thema vorbeigehen. Es wird dann ein Symptom behandelt, dass sich aufgrund einer erforderlichen körperlichen Kompensation auffällig zeigt. Entsprechend können in einem solchen Falle die angewiesenen Behandlungstherapien nicht langfristig greifen.

Kranke Hufe wie auch der Bewegungsapparat oder Darmimbalancen etc. beeinträchtigen also häufig zunächst unerkannt die „pferdliche“ Gesundheit. Hier können „Rittigkeitsprobleme“, Trägheit, Husten, chronische Sehnen-Bänder-Probleme, plötzliche Ringbandprobleme, Instabilität in einer Vorhandgliedmaße oder Vorbiegigkeit mit dem Karpalgelenk, Fesselträgerüberlastungen, Spat, Gallen, wiederkehrende Strahlfäule, WeißeLinie -Hufhornthemen und Abszesse etc. oder einfach die Erfahrung, dass Barhuflaufen nicht funktioniert, die ersten Warnzeichen für grundsätzliche Schwierigkeiten und auch die Ursache von Gangbildanomalien, Arthrosen, häufigem Stolpern, Fehlstellungen und -haltungen oder psychischer Veränderungen sein und immer mehr oder weniger in Wechselwirkung.
 
Trotz vordergründiger schwerwiegender Probleme in einem der Bereiche kann die grundsätzliche Ursache für die Probleme in der wechselwirkenden Verbindung der Hufe, dem Bewegungsapparat oder dem Stoffwechsel liegen.
 
Durch den Handlungsdruck zur schnellen Wiederherstellung der „Nutzbarkeit“ oder dem „wegmachen“ sichtbarer Schmerzen des Pferdes, führt dies nicht selten auch zu einer bewußt gewählten symptomorientierten Behandlung. Das ist bei uns Menschen ja vielfach ähnlich. Wer „funktionieren“ will, sucht entsprechend wirkende Behandlung im Krankheitsfalle, oft wider besseren Wissens. Das kennen sicher viele. Doch die Wirksamkeiten solcher Behandlungen sind begrenzt. Sie beheben das Problem nicht in der Tiefe und sind vor allem auf Dauer keine Lösung. Manchmal ist es uns leider auch nicht bewußt, dass wir am Symptom „rumdoktern“ , was noch viel schlimmer ist.
Spätestens sobald mehrere „Problemchen“ , oder unübersehbare ernstere Krankheiten diagnostiziert werden und gar in ein chronisches Stadium übergehen, wird das Ausmaß eines Problems einigen Menschen deutlich und die Suche nach systemumfassenden Lösungen beginnt. So auch beim Pferd.
 
Und dann ?
 

Spätestens dann macht eine intensive Untersuchung hinsichtlich Symptom- und Ursachenbetrachtung einer Krankheit Sinn idealerweise mit entsprechenden Lösungsansätzen einer Therapie. Auch wenn dein Pferd schon eine längere Behandlungsodyssee hinter sich hat, kann ein huf-heilpraktischer oder/und integrativ osteopathischer Ansatz noch Erfolg bewirken.

Gesundheit kann unter „pathogenen Faktoren“, also schlechten Einflüssen aus dem gesamten Lebenszusammenhang, eines Tieres leiden. Und Gesundheit ist von vielen Faktoren abhängig, von den Lebensumständen, der „Nutzung“, den geistig-seelischen Komponenten, von gesamtkörperlichen Einflüssen – also: von vielzähligen Wechselbeziehungen zwischen Körper-Geist-Seele, Bewegungsapparat, Stoffwechsel und Hufen, bzw. der Hufbearbeitung.

Auch vielzählige zunächst erschreckende Diagnosen im Rahmen von Hufkrankheiten wie „Hufrolle“-Krankheiten und Hufrehe können durch geeignete individuelle Korrektur der Hufsituation, Unterstützung des Bewegungsapparates oder Stoffwechsels regenerieren.

In der Rehabilitation geht es darum, eine möglichst breit aufgestellte Rückführung zu möglichst physiologischen Zusammenhängen zu erreichen und damit Regeneration zu ermöglichen, sofern der Körper diese (noch) leisten kann. Das muss individuell betrachtet werden und ist nicht zwangsläufig mit dem Grad einer Erkrankung gleichgesetzt. Hufkrankheiten, besonders  Diagnosen hochgradiger „Hufrolle“erkrankung, oft aber auch  chronische Hufrehe, erlauben eine erstaunliche Regenerationsmöglichkeit unter einer Hufbearbeitung, die sich wieder an physiologischen hufinneren Strukturen orientiert sowie Beachtung ganzheitlicher Zusammenhänge.

Die beste Lösung und Vermeidung ist natürlich bewußte Prophylaxe !

Grundsätzlich ist für ein optimales Zusammenspiel der körperlichen Möglichkeiten im Sinne der Pferdegesundheit eine pferdegerechte Haltung, Fütterung und Bewegung nötig. Für uns Menschen als Höhlenbewohner und „Jäger“ ist es nicht leicht, unseren Pferden als Flucht-, Lauf- und Beutetieren eine ideale, Gesundheit fördernde Haltung und Fütterung zu bieten. Doch wir können daran arbeiten und geeignete, artgerechte Maßnahmen für die domestizierte Haltung und Ernährung ergreifen. Je besser den Bedürfnissen der Pferde entsprochen wird, desto stabiler erhält sich Gesundheit, genauso wie es bei uns Menschen ist.

Um negative Entwicklungen möglichst frühzeitig erkennen zu können, entsprechende Maßnahmen einzuleiten und Lösungen zu finden, bieten wir Seminare für alle Interessierten. Mehr Info zu unseren Hufseminaren (hier).

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